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 Betreff des Beitrags: Hilferuf Gnadenhof Garscha
BeitragVerfasst: 19.02.2011, 08:50 
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Wie macht man das, wenn man 15 Jahre tagtäglich alle Tiere versorgt hat, einen Verein gegründet hat, einen Gnadenhof aufgebaut hat und doch die notwendigen zuverlässigen Hilfen fehlen, damit die Versorgung der Tiere immer gewährleistet ist, aufzuhören???

Es fällt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben und ich bitte auch nur diejenigen darum weiter zu lesen, die sich ernsthaft vorstellen könnten, einen Gnadenhof voll und ganz, mit allem wenn und aber, mit den Tieren und der Verantwortung dafür und der ganzen schweren Arbeit hier, zu übernehmen?

Da ich dieses Jahr 60 werde und ich einfach körperlich fast am Ende bin, muss ich mir eine adäquate Lösung für die Tiere hier überlegen und auch für den Verein. Denn wenn ich hin schmeisse, gibt es keinen Gnadenhof Garscha mehr und der Verein löst sich auf.

Aber ich merke leider wieder, dass ich an meinen Grenzen angelangt bin und dass es wahrscheinlich auch nichts nützen würde, eine Auszeit zu nehmen, die ich leider noch NIE hatte in den letzten 15 Jahren.

Ich träume davon, einmal keine 25 Katzenklos zu reinigen, Tretminen aufzulesen, zu putzen und zu schrubben, einzukaufen und dann noch ganz nebenbei Vermittlungen, Buchhaltung und andere Büroarbeiten erledigen. Anrufe tätigen und was sonst noch so anfällt.

Jetzt möchte ich erst einmal die erste Bitte äußern: Wer kann - ich weiß, dass das fast utopisch ist - die jüngeren Hunde aufnehmen und gut vermitteln?

Auch suchen viele Katzen ein gutes Zuhause - genauso utopisch.

Mein Gedanke ist es, jetzt erst einmal abzubauen, keine neuen Tiere mehr aufzunehmen und doch eventuell bis Ende des Jahres die Arbeit hier zu beenden.

Falls Sie sich in der Lage sehen, mir zu helfen, können Sie unter www.gnadenhof-garscha.de

die Tiere sehen, die ein neues Zuhause suchen. Katzen sind leider nicht vollständig eingestellt. Dazu fehlt meist die Zeit.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.



Viele Grüße

Petra von Kopp
Gnadenhof Garscha
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Verfasst: 19.02.2011, 08:50 




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 Betreff des Beitrags: Re: Hilferuf Gnadenhof Garscha
BeitragVerfasst: 24.02.2011, 10:40 
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Die kleine Brownie lebte jahrelang in Spanien in einem TH. Zu verstehen ist das nicht, denn sie ist nur eine handvoll Hund und wenn sie Vertrauen gefasst hat, eine ganz verschmuste kleine Maus von ca. 10 Jahren.

Bild

Leider hatte Brownie erbärmliche Zähne - diese wurden letzte Woche saniert und einige gezogen - und Brownie hat einen Tumor an der Blase, der in den nächsten zwei Wochen entfernt wird. Unser TA meint, dass der Tumor gutartig ist, Brownie aber das Urinlassen sehr erschwert, was durch hektisches hin und her laufen zu sehen ist.



Wir werden eine Endoskopie machen lassen und den Tumor entfernen lassen.

Dann hätte Brownie noch eine schöne beschwerdefreie Zeit vor sich.



Sie geht gerne spazieren und genießt es Zeitung zu lesen.



Auch Brownie mag keine hektischen Bewegungen. Ihre Ohren sahen fürchterlich aus und müssen noch behandelt werden. Deshalb hört sie auch noch etwas schlecht. In einem Auge hat sie drei kleine Löcher in der Hornhaut. Hier muss man mit spezieller Augensalbe behandeln.



Für Brownie wäre es schön, wenn sie noch einen schönen Lebensabend bei ruhigen und liebevollen Menschen verleben dürfte.



Sie ist so dankbar, wenn man sie streichelt und ihr Aufmerksamkeit schenkt.

Manchmal kann auch ein Bächlein in der Wohnung passieren aber das wird sich wohl nach der Tumorentfernung geben.



Wer gibt dieser kleinen süßen Hundeomi noch eine schöne Zeit mit viel Liebe und Geborgenheit???



Andere Hunde braucht Brownie nicht unbedingt um sich..... Katzen kennt sie und akzeptiert sie.





Das war Brownie in Spanien







Wenn Sie dieser kleinen Maus noch einen schönen Lebensabend schenken wollen, dann melden Sie sich bitte bei:



Petra von Kopp

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 Betreff des Beitrags: Re: Hilferuf Gnadenhof Garscha
BeitragVerfasst: 24.02.2011, 10:42 
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Hier möchte ich gerne unseren superlieben und tollen Opipi vorstellen. Opipi kam aus der Smeura zu uns.

Er ist ca. 10 Jahre jung, sehr ruhig und ein ganz verschmuster, schüchterner Hundeopi.

Bild

Auch Opi ist selbstverständlich kastriert, geimpft, entwurmt, gechipt und die Zähne wurden saniert und Opipi musste ein riesengroßer Backenzahn gezogen werden.

Sonst ist Opipi gesund. Altersbedingt hat er Arthrose, die wir mit Schmerzmittel behandeln.



Gibt es für diesen tollen und liebevollen Hund noch eine Chance auf ein liebevolles Zuhause????





Opipi ist ein Mischling zwischen Schäferhund und Husky. Opipi ist auch mit Katzen verträglich.



Aber eine sehr gelungene Mischung. Opi ist mit allem verträglich und eher unterwürfig. Deshalb sollte er zu keinem dominanten Hund kommen, da er sich dann wieder nicht frei entfalten kann.



Falls Sie der Mensch sind, der Opipi einen richtig schönen Lebensabend geben möchte, melden Sie sich bitte bei uns:



Petra von Kopp

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 Betreff des Beitrags: Re: Hilferuf Gnadenhof Garscha
BeitragVerfasst: 24.02.2011, 10:48 
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Hier möchte ich den ersten Hund vorstellen, für den es vielleicht irgendwo da draußen doch noch Menschen gibt, die ihm etwas Geborgenheit und Liebe geben wollen. Nico kam 2009 aus Rumänien zu uns.



Nico, ca. 10 Jahre, kastriert, geimpft, gechipt und entwurmt. Die Zähne wurden letzte Woche saniert und ein Backenzahn musste gezogen werden. Ansonsten ist Nico gesund. Er kann nicht richtig kauen und das beigefügte Trockenfutter - neben gutem Nassfutter (Rinti) - sollte etwas eingeweicht sein.



Nico ist ein ganz verträglicher, ruhiger Hundemann, der gerne schmust und gerne mehr Aufmerksamkeit möchte. Er braucht keine großen Spaziergänge mehr aber würde sich sicherlich freuen, wenn er doch Zeitung lesen gehen dürfte.





Nico hat ca. eine SH von 52 cm.
Bild

Bild

Dieses Chaos hat nicht unser Nico gemacht. Es ist aber ein Platz und die Youngsters haben ein bißchen dekoriert.

(Zur Info- wir füttern kein Eukanuba, es stehen nur die Tonnen da, da sie so praktisch sind und von Hunden nicht geöffnet werden können)



Falls sich liebe Menschen für Nico finden sollten, melden Sie sich doch bitte bei uns.



Petra von Kopp

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 Betreff des Beitrags: Re: Hilferuf Gnadenhof Garscha
BeitragVerfasst: 24.02.2011, 11:10 
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Unsere ca. 10-jährige Gei kam letztes Jahr aus Italien zu uns.



Gei ist eine sehr verunsicherte und demütige Hündin. Man darf sie allerdings nicht überfordern und ihr alle Zeit der Welt lassen, sich an neue Situationen anzupassen. Leider haben das die 1. Adoptanten, die allerdings schon einen Hund hatten, nicht gemacht und so kam Gei nach einer Woche wieder zu uns zurück.

Gei mag keine lauten Worte, sie verträgt noch keine hektischen Bewegungen und muss erst noch in ihrem Selbstvertrauen bestärkt werden.

Mit dem Rudel ist Gei gut verträglich und auch mit Katzen kommt Gei sehr gut aus.

Für Futter macht Gei doch einiges aber man benötigt Geduld um dieser Hündin die Erinnerung an ihre Vergangenheit in Italien vergessen zu lassen.

Gei ist liebevoll, anhänglich, wenn sie ihren Menschen kennt und spielt noch gerne mit anderen Hunden.

Auch Gei ist kastriert, geimpft, entwurmt und gechipt.

Für Gei suchen wir ganz besondere Menschen, die Gei zu nichts zwingen wollen und ihr Zeit lassen sich in das neue Leben einzufinden.

Gei am 25.12.2010 auf dem Gnadenhof

Bild

Bild

Auch Geis Zähne sind saniert.



Wer sich für diese tolle und liebevolle Hündin interessiert bitte melden bei:



Petra von Kopp

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 Betreff des Beitrags: Re: Hilferuf Gnadenhof Garscha
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 17:06 
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Hallo Corry,



da krieg ich aber schon einen dicken Hals. Die mail von Frau Schneider ist am 3.3. hier eingegangen. Heute ist der 8.3.2011.

Ich habe aber an diesem Tag einen Termin mit Brownie in der Tierklinik gehabt - die nicht gerade um die Ecke ist -und auch noch andere Termine. Am Samstag und Sonntag hatte ich Besuche von Interessenten. Und zwei Abgaben, wo ich die Hunde selbst hin gefahren habe.

Was meint denn Frau Schneider, dass ich hier ganz verzweifelt sitze, damit ich endlich den Gnadenhof los werde, der übrigens 300.000 Euro wert ist.

Ich habe einige mails wegen einer eventuellen Übernahme erhalten und bin auch in Kontakt.

Aber ich habe in meiner damaligen mail geschrieben, dass ich mir das für Ende des JAHRES vorstellen könnte, wenn sich mein Gesundheitszustand nicht bessert.



Da ich jetzt wirklich tolle Hilfe von einigen Vereinen erhalten habe, die mir persönlich und auch den Tieren was bringt, ist es ziemlich leer hier - für meine Begriffe.

Morgen gehen noch vier jüngere Hunde ins Tierschutzligadorf zu Annett Stange.



Dann ist aber erst Mal Schluss mit Abgaben an andere Vereine. Eventuell gehen noch zwei oder drei Katzen nach Frankenthal zu Simone Jurijiw.

Ich habe wirklich gute Kontakte zu drei Vereinen bekommen, die mir wirklich gute Hilfe angeboten haben.

Dafür möchte ich mich auf diesem Weg auch bedanken:



Frankenthaler Tierschutzverein Simone Jurijiw

Tierschutzverein Rüsselsheim Frau Kemmler

Tierschutzligadorf Annett Stange

und dem Ettlinger TSV Frau Hinze.



Da es mir fast das Herz bricht, wenn ich Tiere, für die ich die Verantwortung übernommen habe, abgebe und ich richtig Herzschmerzen deswegen habe, kann sich jeder vorstellen, der etwas aufgebaut hat, dass man das nicht leichtfertig ab- und aufgibt. Auch haben unsere Mitglieder noch ein Recht auf Information und diese Versammlung wird erst im April - nach meinen OPs - stattfinden.



Da die Arbeit hier aber schon um ein vielfaches leichter geworden ist und wird, werde ich auf diesem Level weiter machen.

Ich gehöre ja noch nicht zum alten Eisen und bin nur ausgepowert nach 15 Jahren ohne Pause und freien Tag.

Das wird sich aber jetzt auch ändern, denn einige Mitglieder und auch andere Helfer haben sich gemeldet und werden jetzt mal aktiv hier mithelfen und auch Vertretung machen - was jetzt dann viel einfacher ist, wenn nicht so ein großes Hunderudel hier ist und nur alte Hunde hier leben - so dass ich demnächst auch ein paar Tage frei haben werde.



Ohne Tiere und ohne den Tierschutz kann und will ich nicht leben und mir haben auch viele nette Menschen geschrieben, dass ich nicht aufhören soll. Dafür möchte ich mich noch herzlich bedanken, falls ich es noch nicht persönlich gemacht habe, denn ich schaffe es nicht alle mails gleich zu beantworten. Ich mache dies nach und nach.

Es gab aber auch welche, die schon mit gepackten Koffern saßen und hier am liebsten eingezogen wären und den Hof sofort übernommen hätten. So ist es aber nicht geplant und nicht gedacht gewesen.



Und Menschen, die so ungeduldig sind, sind sowieso fehl am Platz, denn dies ist eine Lebensaufgabe und kein Zwischenspiel.



Es ist sehr viel Verantwortung einen Verein am Laufen zu halten, die Organisation zu machen und auch die Betreuung der Tiere mit allen Konsequenzen zu tragen. Viele denken auch, dass hier ein Gehalt gezahlt wird. Dem ist nicht so. Ich lebe von guten Freunden, die mich seit Jahren täglich bekochen, andere geben mir im Notfall Geld z.B. für Zahnersatz und Kleider gibt es aus dem Second Hand.

Ich denke, dass viele eine falsche Vorstellung haben. Die Mitgliedsbeiträge und Spenden reichen gerade mal für den Unterhalt der Tiere und die laufenden Kosten des Hofes. Da ist nie ein großer Spielraum. Bei OPs für Tiere müssen Spenden eingesammelt werden, da das Budget es nicht hergibt.



Ich denke, dass einige dabei waren, die haben nur gesehen oder gelesen, oh ein Hof wird frei, das ist toll und da gehen wir hin. Es ist ein Unternehmen, das man führt und es bedeutet Verzicht, Ausdauer und Stehvermögen und auch viel Verantwortung zu übernehmen.



Ich kopiere hier noch die Mail von Frau Schneider ein, die ich am 3.3. erhalten habe:



Sehr geehrte Frau von Kopp,

durch den Verteiler habe ich eine Mail über die Situation des Gnadenhofes erhalten. Die Frage, die sich mir stellte war, ob der Gnadenhof bzw. der Verein auch jemanden sucht, der den Gnadenhof weiterführt? Falls dies der Fall sein sollte, teilen Sie mir bitte mit ob man sich bewerben kann oder wie ich weiter verfahren soll. Ich bin zwar keine gelernte Tierpflegerin, arbeite seit 6 Jahren in einem Tierheim und besitze auch über den Sachkundenachweis nach § 11 TSchG.

Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Schneider



Corry, es wäre nett, wenn Du meine mail durch den Verteiler geben könntest, denn viele haben einiges nicht richtig verstanden. Ich hoffe, dass ich hiermit aufklären kann.



Ich bedanke mich aber hier nochmals bei allen, die Anteil genommen haben, die mir Ihre Hilfe angeboten haben und deren Hilfe ich in Anspruch genommen habe und werde.



Viele Grüße

Petra von Kopp

Gnadenhof Garscha

Tierschutzgruppe Rüppurr/Odenheim e.V.

www.gnadenhof-garscha.de





-------Originalmeldung-------



Von: Corry Ladda

Datum: 03/08/11 09:14:55

An: 'Sabine Schneider'

Cc: Petra von Kopp

Betreff: AW: Gnadenhof Garscha



Hallo Frau Schneider,

das kann ich mir kaum vorstellen, dass Petra nicht geantwortet hat, gebe aber Ihre Mail an sie gerne weiter.



mit freundlichen Grüssen

Corry Ladda

www.tiere-in-not.de


--------------------------------------------------------------------------------

sehr geehrte Frau Ladda,

durch Ihren Verteiler habe ich die Mail von Frau von Koop erhalten und mich daraufhin nach dem Gnadenhof erkundigt. Leider habe ich bis heute keine Antwort von Frau von Koop erhalten. Ebenso eine bekannte Tierschützerin, die ebenfalls versucht hat Kontakt aufzunehmen. Leider hat auch sie keine Antwort erhalten. Als Feedback für Sie, wollte ich Ihnen dies mitteilen. Es ist ja schön, daß so viele Hunde durch den Brief ein Zuhause gefunden haben, aber Tierfreunden Hoffnung auf einen Gnadenhof zu machen, finde ich nicht in Ordnung, oder man sagt eben ab, von mir aus auch mit einer fahdenscheinigen Begründung.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Schneider


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 Betreff des Beitrags: Re: Hilferuf Gnadenhof Garscha
BeitragVerfasst: 19.05.2011, 13:11 
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Registriert: 20.07.2007, 19:33
Beiträge: 7861
Von: Tierschutzgruppe Petra von Kopp [mailto:tierschutzgruppe@t-online.de]
Gesendet: Mittwoch, 18. Mai 2011 14:00
An: Corry Ladda; flugpate.com
Betreff: Ist das eine gute Zusammenarbeit unter Tierschützern????



Ich möchte mich heute zu Wort melden, da mir etwas ganz arg auf der Seele brennt und ich traurig und mehr als enttäuscht bin.



Manche erinnern sich vielleicht an meine mail im Februar als ich um Hilfe bat. Es haben sich auch einige Menschen gemeldet und ich hatte mich sehr gefreut, dass wir doch Hilfe bekommen haben.



So kam es, dass ich vier Katzen - ein Kater aus Malta, der schon mehr als zwei Jahre hier lebte und einfach keine richtigen Interessenten fand, eine schwarze griechische Schönheit, die aber sehr unscheinbar war und deshalb bei Vermittlungen unterging, zwei schwarz-weiße hübsche Katzen, die lange frei in unserem Ort gelebt hatten und die ich irgendwann endlich einfangen konnte, und die sich nicht so wohl in der großen Katzenstation gefühlt hatten. Alle Katzen waren kastriert, geimpft, entwurmt, gechipt oder tätowiert und das Blut auf FIP, FIV und Leukose getestet. Jeder weiß, was für Kosten das sind.



Diese vier Katzen haben wir einem Verein KOSTENLOS zur Vermittlung übergeben. Bei meinem Besuch wurde ich sehr herzlich empfangen und man versprach mir auch, dass wir Adressen der neuen Tierhalter nach einer Vermittlung erhalten. Plötzlich wurde aber kein Telefon mehr abgenommen, e-mails nur lapidar oder gar nicht beantwortet. Die Katzen waren auch sehr schnell !!!!! vermittelt und wir haben keine Anschriften erhalten. Man verschanzt sich hinter DATENSCHUTZ. Also ob es ein Problem wäre, dem neuen Adoptanten die Situation zu erklären und zu sagen, dass wir großes Interesse daran haben, zu wissen, wie es unseren Tieren geht und ob alles in Ordnung ist.



Ebenso habe ich - da ich zwei OPs vor mir hatte - eine OP hatte ich jetzt letzte Woche - die vier jungen Hunde, die hier auf Adoptanten warteten und sich keine richtig guten Interessenten gemeldet haben, kostenlos an einen Verein übergeben. Es fiel mir wirklich sehr schwer und ich habe es nicht leichtfertig getan.

Auch diese Tiere waren alles mit K9 Geschirren ausgestattet, kastriert, geimpft, entwurmt und gechipt.

Die Hunde waren auch tierärztlich untersucht und Bluttests -falls notwendig - gemacht.

Ein Hund wurde Ende April vermittelt, mein Herzblatt Peterle am 15.5. sogar nach Hessen. Ich warte auch hier auf die Adressen, die mir zugesagt wurden.

Es tut weh, wenn man solchen Dingen hinterher laufen muss und immer wieder betteln muss obwohl eine Abmachung getroffen wurde.



Ebenso verhält es sich mit alten Hunden, die niemand aufnehmen wollte. Diese Hunde wurden und werden in den nächsten Tagen von den ursprünglichen Tierrettern abgeholt. Von einer alten Schäferhündin, die jetzt über ein Jahr hier lebte und sich nach Monaten endlich geöffnet hat und fröhlich war, habe ich nach x-maligen Nachfassen endlich eine e-mail Adresse erhalten....



In einem Forum wird man durch den Dreck gezogen, Dinge dargestellt, wie sie überhaupt nicht der Wirklichkeit entsprechen und man von fremden Menschen angeschrieben wird, damit man sich dazu äußern kann, wie es wirklich ist.

Zwei Hunde, die so scheu sind, da sie ein Leben in der Hölle verbracht hatten, leben hier in einem separaten Gelände, da der Rüde nicht rüdentauglich ist.

Diese Hunde werden jetzt geholt, da man ja mit ihnen arbeiten will und sie zu Streichelhunden machen will. Wenn das gelingt,würde es mich natürlich sehr freuen.

Aber über die Art und Weise, wie das ganze abgewickelt wurde bin ich mehr als entsetzt und es gab mir zu Denken.



Fazit aus dieser Geschichte: Ich werde nie mehr Tiere, die uns anvertraut sind, an andere Vereine übergeben. Mein Vertrauen ist auf dem Nullpunkt angekommen.



Aber man kann den Spies auch umdrehen: Sehr oft haben wir hier Notfälle, die furchtbar dringend sind, aufgenommen. Alte und kranke Tiere.

Es ist meine Art, offen und ehrlich zu sein und ich denke, derjenige, der dem Tier einmal das Leben gerettet hat oder der Verein freut sich, wenn er Nachricht von dem Tier erhält. Weit gefehlt.

Wenn ich mails schreibe und über die Tiere berichte und Bilder anhänge, erhalten wir sehr oft nicht einmal eine Antwort.

Daran kann ich erkennen, dass es vielen gar nicht um das Schicksal DIESES Tieres geht.

Nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn!!!

Aber das ist nicht mein Motto. Wir haben mit den meisten Adoptanten der letzten 15 Jahre!!!! noch Kontakt, wo keiner mehr besteht, probieren wir es immer wieder, denn wir fühlen uns für unsere Schützlinge bis zu deren Ende verantwortlich und sind daran interessiert.



Das musste ich jetzt einfach los werden, da es mich belastet und mir manchmal die Luft zum Atmen nimmt.

Nicht die Tiere machen einem das Leben schwer, nein die Menschen untereinander.

Ist Offenheit und Ehrlichkeit ein Fremdwort geworden??

Sind gemachte Versprechen nichts mehr wert???



Danke, dass Sie mir zugehört haben.



Ich denke, dass es so manchen hier genauso betrifft und derjenige meiner Meinung sein wird.

Vielleicht nicht allzu viele aber sicherlich einige.



Petra von Kopp

Gnadenhof Garscha

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